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H A N S  H Ä S S I G - S T R A S S E Neubau von zwei Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohneinheiten

Das Projekt „ENTREZ!“ greift den bereits vorherrschenden Gedanken der Gartenstadt auf. Als gestaffelte Holzbauten konzipiert, besetzen sie selbstbewusst den Raum zwischen öffentlicher Spielwiese und dem „lärmbelasteten Infrastrukturraum“ der Entfeldstrasse und der Bahntrasse. 

Die Gebäudezugänge erfolgen, analog der Erschliessung der Nachbarn, von der Nordseite her. Die angrenzenden Aussenflächen der Gebäude sind im Süden der privaten Nutzung vorbehalten. So gliedert sich der Aussenraum, der sich zwischen den beiden Neubauten aufspannt, in zwei Schichten. 

Alle Familienwohnungen verfügen über einen durchgesteckten Wohnraum, der für optimale Lichtverhältnisse sorgt. Das Entrée liegt zentral in der Wohnung und kann in seiner Dimension auch als Spielbereich genutzt werden. Zu beiden Seiten öffnen sich die 4m x 5m grossen Wohnbereiche: das Wohnzimmer und die Wohnküche. Das Projekt generiert eine Vermischung moderner und traditioneller Wohnformen. So kann man die 4.5 Zimmer Wohnung auch als klassische 5 Zimmer Wohnung „lesen“, da eine klare Zonierung durch die Grundrissgeometrie entsteht. Gleichzeitig reagiert der Grundriss mit seinem durchgesteckten KWE-Bereich, der vom Entrée aus erlebbar ist, auf die zweiseitige Ausrichtung. Die Nasszellen liegen hinter dem Garderobenbereich und ordnen sich dem klaren Konzept der haustechnischen Vertikalerschliessung unter. Flankiert werden sie von den beiden Kinderzimmern, was für eine klare Trennung von Tag- und Nachtbereich sorgt. Alle Wohnzimmer haben einen vorgelagerten 4m x 2.5m grossen Aussenbereich. Die Gartenwohnungen verfügen zusätzlich über einen grosszügigen Privatgarten.  

 

Die Flex-Wohnungen sind in den beiden Obergeschossen verortet. Ihre Raumgeometrie ermöglicht die gewünschte flexible Nutzung:  Büro für das Homeoffice, Spielbereich für die Kinder, Raum für Fitness oder Yoga oder Gästezimmer sind beispielhafte Nutzungsmöglichkeiten der Flex-Zimmer, die einen direkten Bezug zur Wohnküche haben. 

 

Zwei Typen von Vertikalerschliessungen werden vorgesehen: der Zweispänner im Zentrum und im östlichen Bereich der Gebäude sowie die Vertikalerschliessung im Westen, der als Dreispänner ausgebildet ist. Hier befinden sich die geforderten 2.5- und 3.5-Zimmerwohnungen, die an der West– und Südfassade der Häuser liegen. Dem Konzept der Familienwohnungen folgend, sind auch diese Wohnungen zweiseitig orientiert. Die Grundrisse mäandrieren durch das Gebäude und zonieren Wohnküche und Wohnbereiche. 

BAUAUFGABE Neubau von zwei Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen 
ORT Aarau, Kt. Aargau  
BAUHERRSCHAFT AGV Aargauische Gebäudeversicherung
VERFAHREN Projektwettbewerb für Generalplaner mit Präquialifikation
RAUMPROGRAMM 2 Wohngebäude mit 36 Wohneinheiten   
 
ARCHITEKTUR Studio KAJA   
LANDSCHAFTSARCHITEKTUR Andreas Geser Landschaftsarchitekten      
VISUALISIERUNG Bonowicz Studio

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